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                     Aktuelle Presseberichte und Kritiken.

 

                   Konzert als mitreißendes Erlebnis


Klassik und Musical, Gospel und Pop: Drei Chöre mit zwei unterschiedlichen Programmhälften, bestimmt von hohem Niveau.

WEIL AM RHEIN .
Ein beeindruckendes und vielseitiges Chorkonzert erlebten rund 250 Besucher am Samstagabend im Haus der Volksbildung. Der Gesangverein Weil und die Singgemeinschaft Lörrach präsentierten gemeinsam unter der Leitung von Karl Gehweiler ein Programm, das von Klassik bis Musical reichte. Im zweiten Konzertteil unterhielt der Lörracher New Formation Chor unter der Leitung von Heidi Engler-Ludin die Besucher mit Popsongs und Gospel.
Mit der Komposition "Komm, holder Lenz" von Joseph Haydn, eröffnete der gemischte Chor das Programm. Bei diesem,
wie auch dem folgenden Stück, dem "Abendchor" aus "Nachtlager von Granada" von Konradin Kreutzer, erwies sich der über 50 Sängerinnen und Sänger umfassende Chor als gut eingestimmtes, homogenes Ensemble. Intensive Probenarbeit und die dynamische Leitung Karl Gehweilers trugen Früchte. Markus Koch begleitete den Chor kongenial am Flügel. Zum Höhepunkt wurde die Melodienfolge aus Franz Lehárs Operette "Lustige Witwe", die Gehweiler eigens und virtuos für Chor und kleines Instrumentalensemble arrangiert hat. Beschwingt und anregend gelang die Darbietung, in der es um "Geld und Liebe und Erkenntnisse aus dem Kampf der Geschlechter" ging, wie Gehweiler eingangs verdeutlichte. Bemerkungswert auch das Instrumentalensemble mit Eleonore Indlekofer (Violine), Isabel Gehweiler (Violoncello), Malina Wach (Flöte), Marc Braun (Klarinette) und Julian Gehweiler (Trompete). Es folgten drei nicht minder ansprechende Lieder aus "My fair Lady", bevor der gemischte Chor "Oklahoma" als Zugabe sang.

Mit einem "Kontrastprogramm" wartete der New Formation Chor auf. Der ebenfalls gut 50 Sängerinnen und Sänger umfassende Chor unter der Leitung von Heidi Engler-Ludin machte einen Sprung zur Popmusik, zu Gospelsongs, aber auch zu Musical-Melodien wie "There's no business like Showbusiness" aus "Annie get your gun" , mit der die Programmfolge eröffnet wurde. Mit der Hippie-Hymne "California Dreamin" und dem Gospel "How I get over" ging es weiter, wobei sich Sascha Lindemann und Sandy Williams als Solisten hervortaten. Frank Engler am E-Bass, Markus Koch am E-Piano und Robert Pflüger am Schlagzeug, die auch schon im ersten Teil begleitet hatten, sorgten für fetzige Rhythmen. Bei den Liebesliedern "My heart will go on" aus dem Film "Titanic" und "You've lost that lovin' feeling" sangen zunächst nur die Frauen, dann nur die Männer. Ein Duett trugen Heidi Engler-Ludin und Sandy Williams mit "All the things you are" , bevor beim Disco-Hit "You're the one that I want" Dietmar Fuchs und Sandy Williams nicht nur ihre gesanglichen Qualitäten, sondern auch ihr Showtalent unter Beweis stellten. Mit Sinatras "New York, New York" und dem Gospel "I've got a feeling" setzte der New Formation Chor sein unterhaltsames und mitreißendes Programm fort, bevor mit "Crazy Little Thing called Love" und " O happy day" zwei Zugaben folgten.

Zum fulminanten Ende vereinigten sich die beiden Chöre und sangen zum Abschluss des gelungenen Konzertabends gemeinsam "Irgendwo, irgendwann" aus "West Side Story" - was dann auch auf eine Wiederkehr hoffen lässt.

14.10.02   - Bad. Zeitung

 

 

"Ich weeßes nischt, mir es so goomisch"

Freundschaftssingen von Singgemeinschaft, Weiler Gesangverein und Bürgerverein Meerane.

LÖRRACH 
"Musik verbindet", unter diesem Motto stand das Freundschaftskonzert der Singgemeinschaft Lörrach, des Weiler Gesangvereins und des Chors des Meeraner Bürgervereins am Samstag in der Schlossberghalle Haagen. Mit Volksliedern und "Überraschungen" eroberten die Gäste die Herzen des Publikums.

Das Konzert als Geburtstagsparty für den Chor aus der sächsischen Partnerstadt Meerane war die erste Überraschung. Im Oktober 1992 hatten sie ihren Chor gegründet, sagte Martina Gröber, die mit Witz und Charme den Auftritt der Meeraner Sänger moderierte. "Und da wir Sachsen e bissl helle sind, ließen wir uns einladen", fügte sie schmunzelnd hinzu. Beschwingt und leicht sang der große Chor "Am Brunnen vor dem Tore" und andere bekannte Volkslieder. Die sächsische Variante der Lorelei "Isch weeßes nisch, mir is so goomisch" riss das Publikum in der voll besetzten Halle zu Beifallsstürmen hin.

Im Publikum saß Stadträtin Gabi Schupp, die geholfen hatte, den Kontakt zwischen beiden Chören herzustellen; außerdem Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm und die Stadträtinnen Waltraud Kilian und Erika Brogle. Locker und mit spürbarer Lust trugen der Gemischtchor der Singgemeinschaft und der Weiler Gesangverein gemeinsam mit einem kleinen Orchester Melodien aus Musical und Operette vor. Beim mitreißenden "Ja das Studium der Weiber ist schwer" aus der "Lustigen Witwe" klatschte das Publikum mit.

Die "New Formation", der zweite Chor der Singgemeinschaft, wartete mit Songs aus Musical, Jazz und Rock und einer Reihe guter Solisten auf. Sascha Lindemann (Gesang) und Uta Fritz (Flöte) übernahmen die Solopartien bei der Ballade "California Dreaming". Sandy Williams und Dietmar Fuchs ließen die Funken sprühen. Zwei völlig verschiedene Temperamente trafen aufeinander, als die Powerfrau Sandy Williams und Heidi Engler-Ludin, die Dirigentin des Chors und ausgebildete Operettensängerin, das Liebeslied "All the Things you are" interpretierten.

Am Sonntag verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger aus Sachsen. "Die Partnerschaft ist uns zu einer Herzensangelegenheit geworden", sagte Christian Zipfel, der Meeraner Vorsitzende der BZ. Dass die Freundschaft über die Musik hinaus geht, zeigte Heidi Engler-Ludin: An ihrem Geburtstag sammelte sie 540 Euro für den flutgeschädigten Stadtpark in Meerane. An Himmelfahrt 2004 wird die Singgemeinschaft in Meerane erwartet.

8.10.2002 - Bad. Zeitung

 

      

       Der Auftritt der Singgemeinschaft mit dem Weiler Gesangverein bei 
   " STIMMEN - LÖRRACH SINGT "   am 13.07.02 war ein großer Erfolg.

Sehr gut angenommen wurde auch das " Offene Singen ".
Die begeisterten Besucher waren sehr interessiert und sangen 
mit viel Freude die bekannten Operetten-Melodien mit.
                                                                                                                                                                        

Chor entlockt dem Dirigenten Tanzschritte....
oder

....wie bringt man den Dirigenten zum Tanzen....

 

.... so lauteten die Schlagzeilen in den Zeitungen und der Badischen Sängerzeitung, nach dem Konzert im Gemeindesaal St. Fridolin in Lörrach.

 

Hier ein gekürzter Auszug :

Zu einem vielseitigen Chorkonzert hatte die Singgemeinschaft Lörrach 1974 e.V. eingeladen. Dabei wurden sie vom Gesangverein Weil 1836 e.V. unterstützt.
Unter dem Motto "   Ich hätt´ getanzt... "  wurde das Publikum in die Welt des Musicals und der Evergreens entführt.
Der Chor eröffnete das Konzert mit spürbarer Freude am Singen mit den schönsten Melodien aus Frederick Loewes  " My fair Lady ".
Das ausgeprägte Stimmengefüge und die musikalische und dynamische Bandbreite ließ schon zu Beginn jede Menge Arbeit erkennen, die die Zuhörer mit reichlich Beifall belohnten.
Anschließend ging es mit einem Stück weiter, mit dem einem unter anderem schon Stars wie Madonna eine Gänsehaut verursacht haben:  der deutschen Version von 
" Don´t cry for me, Argentina".
Ebenfalls aus der weiten Welt des Musicals zu hören waren drei Lieder aus 
" Oklahoma ". Da konnte dann auch der Dirigent Karl Gehweiler seine Begeisterung
über den flotten Gesang nicht mehr verbergen und untermalte die stimmliche Darbietung mit einigen spontanen Tanzschritten.

Einen Höhepunkt bildete auch der Auftritt von Heidi Engler-Ludin ( Sopran ) zusammen mit Karl Gehweiler ( Countertenor ).  
„Barcarole“
aus Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach und
„Ich lade gern mir Gäste ein“  die Fledermaus von J. Strauss

Beim „Buffo-Duett zweier Katzen“ von Gioachino Rossini miauten sie im wahrsten Sinne des Wortes um die Wette.

Einen schönen Abschluss stellten die Evergreens dar, die auch von der Vielfalt des Liedgutes des Chores überzeugte. Dafür wurden die beiden Chöre mit stürmischem Beifall belohnt.